Trend zu größeren Wohnungen hält an
Laut einer aktuellen Prognose des Forschungsinstituts empirica steigt die Pro-Kopf-Wohnfläche in Deutschland in den nächsten Jahren weiter an. Insbesondere in den neuen Ländern wird diese bis zum Jahr 2030 stärker wachsen als in den alten Bundesländern.
Im Westen nehmen die Flächenansprüche von 47 qm im Jahr 2010 um 15 Prozent auf 54 qm im Jahr 2030 zu. Im Osten wird sogar eine Steigerung um 25 Prozent auf 55 qm erwartet.
Keine Unterschiede soll es laut Experten bei der Entwicklung in Metropolen und ländlichen Regionen geben. Hauptfaktor der Steigerung der Pro-Kopf-Wohnfläche ist aus Sicht der Forscher der Trend zu kleineren Haushalten. Dieser Trend ist in Städten und auf dem Land gleich.
Trotz leicht zurückgehender Bevölkerung rechnen die Experten mit einer Zunahme der Anzahl der Haushalte um über 1 Millionen in den nächsten 10 Jahren.